Der Wetterbericht hatte sich wieder einmal geirrt und der Himmel war nicht nur bedeckt, sondern leichter Herbstregen begleitete am 16. September 2015 die Bustour in das schöne Eichsfeld.

An der ersten Station, dem Grenzmuseum Schifflersgrund, war zu spüren, dass die hier erhaltenen Grenzanlagen auch heute noch Beklemmungen bei den Teilnehmern der Reise weckten. Jeder hatte seine eigenen Erlebnisse, die mit der Teilung Deutschlands in Zusammenhang standen und die sich tief im Gedächtnis eingegraben hatten, um an diesem, landschaftlich sehr reizvollen Ort doch wieder hervorzutreten.

Im Klausenhof, einer historischen Gaststätte am Fuße der Burg Hanstein, wurden die Diskussionen weiter geführt. Doch das gesamte Ambiente und die Eichsfelder Küche ließen die Stimmung wieder steigen. 

Der Gehstock findet heutzutage kaum noch Verwendung. Das war früher anders. Damals gehörte der Gehstock zum Herren und war, je nach Ausführung, eine Art Statussymbol. Hergestellt wurde er – so wie heute immer noch - in Lindewerra, einem kleinen Ort an der Werra. Dort gibt es auch ein kleines Museum, in dem man so einiges über die Geschichte des Gehstocks erfahren kann. 

Beim Kaffeetrinken in der „Alten Stockmacherei“ war es voll, genauso wie im bis auf den letzten Platz gefüllten Maxi-Kombibus, dessen Verwendung es ermöglichte, nur wenig Interessierte zu Hause lassen zu müssen. Herzlich war das Auf Wiedersehen beim Abschied und von der Freude auf die nächste Fahrt war schon etwas zu spüren.